| |
|
| @ |
sogenannter
"Klammeraffe", auf der Tastatur
entweder über <Alt Gr> <Q> oder
über den ASCII-Code als <Alt> <6>
<4> zu erreichen, trennt im allgemeinen in Adressen
den Rechner- und Domainnamen vom
Benutzernamen. Beispiel: timmi@umwelt.ecolink.org
|
| 16550 |
spezieller
Chip auf einer Schnittstellenkarte, der einen
"FIFO-Puffer" ("first in, first
out") enthält, der durch Zwischenspeichern
der übertragenen Daten Verluste durch
"Verschlucken" einzelner Bytes
verhindert. |
| Account |
"Elektronisches
Konto"; Eintrag eines Benutzers auf einer
Mailbox, Voraussetzung für den Erhalt einer
E-Mail-Adresse |
| Adresse |
Eine
E-Mail-Adresse ist eine eindeutige Kennzeichnung
eines Nachrichtenempfängers. Sie ist im
allgemeinen nach dem Format
"Benutzername@Subdomain.
subdomain.domain.topleveldomain" so z.B.
timmi@ umwelt.ecolink.org, aufgebaut. |
| Akustikkoppler |
Ein Akustikkoppler
erfüllt prinzipiell dieselbe Funktion wie ein Modem;
er wird jedoch nicht direkt an die Telefonleitung
angeschlossen, sondern hat zwei Gummimuffen mit
einem Lautsprecher bzw. Mikrofon, auf die der
Telefonhörer gepreßt wird. In der Praxis
erfreut sich der A. heute nur noch bei portablen
Geräten einer nennenswerten Verbreitung. Siehe
auch Modem |
| ANSI |
American
National Standard Institut, ein amerik.
Normungsgremium ähnlich der dt. DIN-Kommission. ANSI
wird häufig als Synonym für eine von diesem
Gremium zur Norm erhobene Terminalemulation
benutzt. |
| Archie |
Protokoll,
mit dem Datenbanken auf archie-Servern
nach Nachweisen über FTP-Server, die
bestimmte Dateien vorhalten, durchsucht werden
können. |
| ARJ |
Ein
unter MS-DOS üblicher Packer |
| ASCII |
American
Standard Code for Information Inter-change, eine
Norm, nach der Buchstaben und Sonderzeichen in
Zahlen kodiert werden. |
| AT-Befehle |
Ein
(mehr oder minder) genormter Befehlssatz zur
Steuerung von Modems. So dient z.B. der
Befehl ATDP470302 dazu, die Telefonnummer 470302
vom Modem wählen zu lassen. Siehe auch Hayes |
| Autosys |
Ein
Pseudo-Benutzer, der auf Anfragen via PM,
die bestimmten Konventionen gehorchen müssen,
Teile der Benutzer- bzw. Pointdaten (z.B.
die eingetragenen Bretter) ändert. Je
nach System kann dieser Pseudo-Benutzer z.B. Changesys,
Autosys oder Maps heißen. |
| Bandbreite |
Die Bandbreite
einer Leitung bezeichnet die max.
Übertragungskapazität, die allen Verbindungen
auf dieser Leitung zusammen zur Verfügung steht. |
| Baud |
"Übertragungsschritte"
pro Sekunde, daher z.B. Bit im
Zusammenhang mit Binärdaten. |
| BBS |
Bulletin
Board System, Synonym für Mailbox |
| Benutzer |
Person,
die aufgrund eines Accounts berechtigt
ist, die Ressourcen einer Mailbox zu
nutzen. Synonym mit User |
| Betreff |
Eine
vom Autor der Nachricht erstellte
Informationszeile, die beim Anzeigen eines
Inhaltsverzeichnisses persönlicher oder
öffentlicher Nachrichten mit angezeigt wird und
den Inhalt mehr oder weniger gut charakterisiert.
Synonym mit Subject |
| Bildschirmtext |
siehe
DATEX-J |
| BI-Modem |
Ein Übertragungsprotokoll,
bei dem Upload und Download
gleichzeitig erfolgen, d.h. in beide Richtungen
übertragen wird, um Telefonkosten zu sparen.
Vgl. HS-Link |
| binär |
Binär
kodierte Dateien enthalten über Buchstaben und
Sonderzeichen hinaus weitere mögliche Werte. So
sind z.B. Programmdateien oder gepackte Daten
(z.B. Bilddateien usw) in der Regel
binärkodiert. |
| Binärdatei |
Eine
Datei, die binäre Daten enthält (z.B.
Programme). |
| Bit |
Kleinste
Einheit in der Informationstechnik. Ein Bit ist
eine Stelle einer Zahl des Dualsystems, kann also
die möglichen Werte 0 oder 1 (Spannung oder
keine Spannung) annehmen. |
| Bookmark |
Eine
Art elektronisches Lesezeichen, mit dem man im Browser
den URL eines Dokumentes zusammen mit
Notizen über den Inhalt o.ä. speichern kann. |
| Bps |
Bit
pro Sekunde, eine Einheit für die
Geschwindigkeit, mit der Daten über ein Medium
übertragen werden. Siehe auch Cps und Baud. |
| Brett |
Ein
Bereich in den Daten einer Mailbox, in dem
in der Regel thematisch zusammenhängende
öffentliche Nachrichten zu finden sind. Synonym
für Forum, Konferenz, Gruppe
bzw. Newsgroup. |
| Browser |
Client
zum Abrufen und Darstellen von (HTML-)Dokumenten
im WWW. Die meisten Browser können
neben HTML noch andere Formate darstellen
und beherrschen mindestens das http- und ftp-Protokoll. |
| BTX |
Abkürzung
für Bildschirmtext, siehe DATEX-J |
| Byte |
Ein
Byte entspricht 8 Bit. Es ist also möglich, in
einem Byte die Zahlenwerte von 0-255 zu kodieren.
Im Zusammenhang mit Texten kann man davon
ausgehen, daß jeder Buchstabe durch ein Byte
repräsentiert wird. Eine DIN-A4-Seite Text
entspricht also rund 5000 Byte. |
| CCITT |
Comité
Consultativ International Telegraphique et
telephonique, ein weltweites Normungsgremium für
alle Bereiche der Telekommunikation. |
| Changesys |
Ein
Pseudo-Benutzer, der auf Anfragen via PM,
die bestimmten Konventionen gehorchen müssen,
Teile der Benutzer- bzw. Pointdaten (z.B.
die eingetragenen Bretter) ändert. Je
nach System kann dieser Pseudo-Benutzer z.B. Changesys,
Autosys oder Maps heißen. |
| Compuserve |
Größter
kommerzieller Mailboxanbieter mit rund 2
Millionen Teilnehmern weltweit. Einem guten
Angebot z.B. zu aktuellen Nachrichten oder
Support diverser Hard- und Softwarehersteller
stehen recht hohe Gebühren und eine Abrechnung
in US-Dollar gegenüber. |
| Cps |
Zeichen
pro Sekunde, eine Einheit für die
Geschwindigkeit, mit der Daten über ein Medium
übertragen werden. Siehe auch Bps und Baud |
| CrossPoint |
Ein
verbreitetes Pointprogramm für
verschiedenste Netztypen (ZConnect/JANUS/Z3.8,
FIDO, UUCP/RFC 822/RFC 1036, Maus-Netz,
MagicNet, QuickMail, GS-Mailbox) |
| Crossposting |
Öffentliche
Nachricht, die einmal geschrieben, aber aufgrund
der thematischen Orientierung in verschiedene Bretter
gesendet wurde. |
| DATEX-J |
ehemals
Bildschirmtext bzw. BTX, jetzt
T-Online. Ein nationaler Mailboxservice
der DBP Telekom. |
| DATEX-M |
Breitbandnetz
der DBP Telekom mit Übertragungsraten von bis zu
140 Megabit pro Sekunde. |
| DATEX-P |
Ein
paketvermitteltes Datennetz der DBP Telekom, das
auf die internationalen X.25-Empfehlungen
aufbauend ein breites Spektrum an Bandbreiten
bietet. |
| DES |
Data
Encryption Standard, eine Methode zum
Verschlüsseln von Daten mit einem (geheimen)
Schlüssel. DES liegt der ANSI-Norm
X3.92-1981/R1987 zugrunde. |
| DFÜ |
Datenfernübertragung;
Oberbegriff für alle Verfahren zum Austausch von
in digitaler Form vorliegenden Daten zwischen
Computern (z.B. über ein Modem). |
| Domain |
Ein
(Verwaltungs-) Bereich innerhalb der Menge aller
E-Mail-Adressen. Die Domain wurde eingeführt, um
die Eindeutigkeit von Rechnernamen
sicherzustellen. So kann es die Mailbox xyz z.B.
mit der Domain .ecolink.org als xyz.ecolink.org
und auf einem völlig anderem System mit anderen
Benutzern und an einem anderem Ort unter der
Domain .beispiel.de als xyz.beispiel.de geben,
und die (identisch heißenden) Systeme sind
trotzdem eindeutig adressierbar. |
| Download |
Das
Übertragen von Daten von einer Mailbox
auf den eigenen Rechner. Dies geschieht in der
Regel unter Verwendung eines Übertragungsprotokolls
wie Z-Modem. |
| Eilmail |
Eine
persönliche Nachricht, die als eilig
gekennzeichnet wurde und in einigen Netzen u.a.
durch direktes Versenden bevorzugt behandelt
wird. |
| E-Mail |
Electronic
Mail, eine über Datennetze übertragene
persönliche Nachricht. |
| FAQ |
Frequently
Asked Questions, Bezeichnung für öffentliche
Nachrichten, die z.B. im Usenet
regelmäßig in die jeweiligen Bretter
gesendet werden und Anfängern Antwort auf
häufig gestellte Fragen geben. |
| FIDO-Netz |
FIDO
ist ein internationales, privates und
nicht-kommerzielles Netzwerk von Mailboxen.
Zur Zeit hat sich FIDO in Deutschland
gespalten; es herrschen einige Unklarheiten auf
administrativer Ebene. FIDO wird u.a. von CrossPoint
unterstützt. |
| FIFO-Puffer |
Speicher,
der die zuerst gespeicherten Daten auch zuerst
wieder zurückgibt ("first in, first
out"). Ein FIFO-Puffer wird oftmals auf
Schnittstellenkarten eingesetzt, um durch
Zwischenspeichern der übertragenen Daten
Verluste durch "Verschlucken" einzelner
Bytes zu verhindern. |
| Forum |
Ein
Bereich in den Daten einer Mailbox, in dem
in der Regel thematisch zusammenhängende
öffentliche Nachrichten zu finden sind. Synonym
für Brett, Konferenz, Gruppe
bzw. Newsgroup. |
| Ftp |
File
Transfer Protocol, ein Protokoll zur
Übertragung von Dateien im Internet. Das
ftp-Protokoll wird von den meisten Browsern direkt
unterstützt. Siehe auch anonymous ftp. |
| Gateway |
Ein
System, das öffentliche oder private Nachrichten
zwischen zwei Netzen mit verschiedenen Netcallformaten
auszutauschen vermag. So existiert z.B. auf der
UMWELT-Mailbox ein Gateway zwischen ZConnect
und RFC 822/RFC 1036, das die Anbindung an
Internet-Mail und das USENET zur
Verfügung stellt. Siehe Netcallformate |
| GBG |
Geschlossene
Benutzergruppe, eine Gruppe von Benutzern, die
alleinigen Zugang zu bestimmten Ressourcen (im
allgemeinen Brettern) einer Mailbox
hat. |
| Gigabyte |
1 Gigabyte
(GB) = 1.024 Megabyte (MB) = 1.048.576 Kilobyte
(KB) = 1.073.741.824 Byte; siehe auch Byte |
| Gruppe |
Ein
Bereich in den Daten einer Mailbox, in dem
in der Regel thematisch zusammenhängende
öffentliche Nachrichten zu finden sind. Synonym
für Brett, Konferenz, Forum
bzw. Newsgroup |
| Hayes |
Amerikanischer
Hersteller von Modems. Hayes wird
häufig synonym mit dem von diesem Hersteller
entwickelten Befehlssatz zum Ansteuern von Modems
gebraucht. |
| Homepage |
Seite
im WWW, in der Regel die erste Seite eines
WWW-Servers, die man erreicht, wenn man
kein spezielles Dokument im URL angibt. |
| Host |
Synonym
für Mailbox, wird häufig im Usenet/Internet-Bereich
verwendet. |
| HS-Link |
Ein Übertragungsprotokoll,
bei dem Upload und Download
gleichzeitig erfolgen, d.h. in beide Richtungen
übertragen wird, um Telefonkosten zu sparen.
Vgl. BI-Modem |
| HTML |
Hypertext
Markup Language, eine von SMGL abgeleitete
Sprache, in der die Struktur und damit implizit
das Aussehen von Dokumenten im WWW
beschrieben wird. |
| Http |
Das
Hypertext Transfer Protocol, ist das im WWW
verwandte Protokoll für die eigentliche
Übertragung von Daten zwischen dem Browser und
dem WWW-Server. |
| Internet |
Als Internet
bezeichnet man gemeinhin die Gesamtheit aller auf
Grundlage der Internet-Protokolle
vernetzten Systeme. Diese Systeme sind online,
d.h. per stehender Leitung weltweit verbunden.
Originär stammt das I. aus dem militärischen
und universitären Bereich, hat sich inzwischen
jedoch als größter internat. Rechnerverbund
weit in den kommerziellen Bereich ausgedehnt. Das
I. stellt selbst keine Bretter zur
Verfügung, ist allerdings Haupttransportmedium
für das Usenet. |
| IP |
Internet
Protokoll, siehe Internet |
| ISDN |
Integrated
Services Digital Network, ein digitales
Mehrzwecknetz der DBP Telekom mit einer
Bandbreite von 64 Kilobit pro Sekunde. In den
Vereinigten Staaten steht ISDN mit anderer
Übertragungsrate ebenfalls zur Verfügung, auf
europ. Ebene existiert eine weitere Ausprägung
von ISDN ("Euro-ISDN"). |
| ISO |
International
Organisation for Standardization, ein internat.
Normungsgremium. Wird im Zusammenhang mit DFÜ
häufig synonym mit einer Norm zum Kodieren von
Buchstaben und Sonderzeichen in Zahlen benutzt;
vgl. ASCII. |
| JANUS |
Ein
zwischen Zerberus-Mailboxen und Points
(u.a. CrossPoint) verwandtes Netcallformat
zum Austausch von persönlichen und öffentlichen
Nachrichten. JANUS ist eine vereinfachte Version
des ZConnect-Netcallformates. Siehe
Zerberus, Netcallformat, ZConnect |
| java |
Objektorientierte,
C++-ähnliche Programmiersprache, in der u.a.
plattformunabhängige, kleine Programme erstellt
werden, die in html-Dokumente eingebunden
und vom Browser aufgerufen werden können. |
| Kennwort |
Ein
geheimer Schlüssel zu einem Benutzernamen. Es
wird beim Login nach dem Benutzernamen zum
Nachweis der eigenen Identität eingegeben. Die
Kennworteingabe wird aus Sicherheitsgründen
nicht auf dem Bildschirm angezeigt. Synonym für Paßwort. |
| Kermit |
Ein
sehr altes, langsames, aber sicheres Übertragungsprotokoll,
das vornehmlich im Bereich der mittleren
Datentechnik zum Einsatz kommt. |
| Kilobyte |
1 Kilobyte
(KB) = 1.024 Byte; siehe auch Byte |
| Konferenz |
Ein
Bereich in den Daten einer Mailbox, in dem
in der Regel thematisch zusammenhängende
öffentliche Nachrichten zu finden sind. Synonym
für Brett, Gruppe, Forum
bzw. Newsgroup |
| LHA |
Ein
verbreiteter Packer aus dem Bereich der
Personal-Computer. |
| Login |
Anmelden
in einer Mailbox durch Eingabe des
Benutzernamens und des Paßwortes. |
| Logoff |
Abmelden
aus einer Mailbox vor Verbindungsabbruch,
Vgl. Logout |
| Logout |
Abmelden
aus einer Mailbox vor Verbindungsabbruch,
Vgl. Logoff |
| MacZPoint |
Ein
verbreitetes Pointprogramm, das Apple
Macintosh-Computern über das JANUS-Protokoll den
Zugang zu Zerberus-Mailboxen ermöglicht. |
| Mail |
Electronic
Mail, eine über Datennetze übertragene
persönliche Nachricht. |
| Mailbox |
Computer,
auf dem die persönlichen (Mail) und
öffentlichen Nachrichten (Bretter) zum
Lesen vorgehalten bzw. von dem sie versandt
werden. |
| Maps |
Ein
Pseudo-Benutzer, der auf Anfragen, die bestimmten
Konventionen gehorchen müssen, Teile der
Benutzer- bzw. Pointdaten (z.B. die
eingetragenen Bretter) ändert. Je nach
System kann dieser Pseudo-Benutzer z.B. Changesys,
Autosys oder Maps heißen. |
| Maus-Netz |
Ein
nicht-kommerzielles, nationales Netz. Eine
Besonderheit des M. ist die relativ
zentralistische Struktur, eine extreme
Vereinheitlichung der verwendeten Software und
eine Beschränkung der Anzahl der existierenden
Bretter. Das Maus-Netz wird u.a. von CrossPoint
unterstützt. |
| Megabyte |
1 Megabyte
(MB) = 1.024 Kilobyte (KB) = 1.048.576 Byte;
siehe auch Byte |
| Message-ID |
Eine
eindeutige Kennzeichnung einer jeden Nachricht
eines Datennetzes. Mit der Message-ID
werden mehrfach erhaltene Nachrichten erkannt und
rekursives Versenden vermieden. |
| MNP |
Eine
Protokollfamilie, die die Übertragung zwischen
zwei Modems regelt und ggf.
Fehlerkorrekturen bei schlechten Telefonleitungen
vornimmt. Es gibt verschiedene, qualitativ
unterschiedliche Ausprägungen von MNP,
die mit MNP 1 bis MNP 10
durchnumeriert sind. Derzeit ist MNP nur
bis MNP 7 offiziell standardisiert. Siehe V.xxx
|
| Modem |
Ein Modem
ist das Verbindungsglied zwischen Computer und
Telefonleitung. Es wandelt die digitalen Signale
des Computers in Töne um, die die Leitung
passieren können. Z.T. weisen Modems eine
"Eigenintelligenz" auf, die z.B. zur
Fehlerkorrektur oder zum Packen der Daten dienen
kann. Siehe auch MNP, V.xxx, Akustikkoppler |
| Netcall |
Bei
einem Netcall rufen sich zwei Mailboxen
bzw. eine Mailbox und ein Point an,
um Daten auszutauschen. |
| Netcallformat |
Dateiformat,
in dem die Nachrichten beim Netcall
zwischen den Mailboxen bzw. zwischen Mailboxen
und Points ausgetauscht werden. Im Netcallformat
ist z.B. definiert, wie Informationen über
Absender, Empfänger oder Erstellungsdatum einer
Nachricht im sog. "Header" kodiert
werden. |
| Netikette |
Als
Netikette bezeichnet man gemeinhin diejenigen
Regelungen oder Vorschriften, die das Verhalten
in einem Netz regeln. Die Nettikette weist je
nach Netz unterschiedliche Inhalte und einen
unterschiedlichen rechtlichen Status auf. |
| Newsgroup |
Ein
Bereich in den Daten einer Mailbox, in dem
in der Regel thematisch zusammenhängende
öffentliche Nachrichten zu finden sind. Synonym
für Brett, Gruppe, Forum
bzw. Konferenz |
| Offline |
Als Offline
("nicht in Verbindung") wird jede
Arbeit am Rechner bezeichnet, die vor oder nach
der Verbindung zu einer Mailbox getätigt
wird. So ist z.B. die Arbeit mit einem Pointprogramm
außer beim Netcall offline.
Siehe auch Online. |
| Online |
("In
Verbindung"). Die Arbeit an einem Rechner,
der eine Verbindung zu einer Mailbox
aufgebaut hat. So ist z.B. der Zugang zu einer Mailbox
via Terminalprogramm ein Onlinezugang.
Siehe auch Offline. |
| Packer |
Ein
Programm, das Daten verlustfrei komprimiert bzw.
dekomprimiert, indem es Wiederholungen
(Redundanzen) findet und zusammenfaßt. Übliche
Packer erzielen so z.B. bei Texten
Komprimierungen auf bis zu 20% der
Ursprungsgröße, bei Grafikformaten teilweise
noch wesentlich mehr. Packer werden in der DFÜ
verwendet, um die Datenmengen und damit auch die
Übertragungszeiten zu verringern. Siehe LHA,
ZOO, ZIP oder ARJ |
| Paßwort |
Ein
geheimer Schlüssel zu einem Benutzernamen. Es
wird beim Login nach dem Benutzernamen zum
Nachweis der eigenen Identität eingegeben. Die
Paßworteingabe wird aus Sicherheitsgründen
nicht auf dem Bildschirm angezeigt. Synonym für Kennwort. |
| PGP |
Pretty
Good Privacy; ein Programmpaket, das auf
Grundlage des RSA-Verschlüsselungsverfahrens
das Kodieren und eine Authentizitätsprüfung bei
Mails ermöglicht. Siehe auch RSA |
| PM |
Synonym
für persönliche Mail bzw. E-Mail. |
| Point |
Ein
Point ist so etwas wie eine Einbenutzer-Mailbox.
Mit dem Pointprogramm werden alle Nachrichten von
der Mailbox in einem einzigen großen
vorbereiteten Paket abgeholt, ggf. erstellte
Nachrichten werden ebenfalls auf einmal
übertragen. Das Lesen und Schreiben von
Nachrichten erfolgt also offline unter
einer komfortableren Oberfläche. |
| Posting |
Eine
öffentliche Nachricht in einem Brett. |
| Protokoll |
Ein
Protokoll definiert die Kommunikation zwischen
Computern. So ermöglicht das ZModem-Protokoll
z.B. die Übertragung von Dateien, das smtp-Protokoll
das Versenden von Mails. |
| Provider
|
Firma
oder Organisation, die den Zugang zum Internet
zur Verfügung stellt. |
| Pufferdatei |
Datei
mit Nachrichten in einem Netcallformat. Siehe Netcallformat. |
| RFC
822/RFC 1036 |
Das
im Internet bzw. Usenet verwandte Netcallformat
zum Austausch von persönlichen (RFC 822) und
öffentlichen (RFC 1036) Nachrichten zwischen den
Systemen. RFC 822/RFC 1036 wird zusammen mit dem Übertragungsprotokoll
UUCP u.a. von CrossPoint
unterstützt. Siehe Netcallformat, Internet |
| Root |
Bezeichnung
für den SYSOP auf Rechnern, die das
Betriebssystem UNIX verwenden. Siehe auch SYSOP. |
| Routing |
Die
(automatische) Suche nach dem kürzesten Weg
einer Nachricht zwischen zwei Systemen, zwischen
denen lediglich eine indirekte Verbindung
besteht. |
| RS-232 |
Eine
Bezeichnung für die serielle Schnittstelle des
Computers, an die u.a. Modems bzw. Akustikkoppler
angeschlossen werden können. |
| RSA |
Ein
nach den Erfindern (R. L. Rivest, A. Schamir und
L. Adlemann) benanntes
Verschlüsselungsverfahren, das zum
Verschlüsseln einer Nachricht einen grundlegend
anderen Schlüssel als zum Entschlüsseln
benötigt. Da die beiden Schlüssel nicht
auseinander berechenbar sind, ist es möglich,
einen von beiden bekanntzugeben. Das RSA-Verfahren
ermöglicht nun über diesen sog. Public Key z.B.
elektronische Unterschriften. |
| SGML |
Standardized
General Markup Language, eine Sprache zur
Beschreibung der Struktur und damit implizit das
Aussehen von (Text-) Dokumenten beschrieben wird.
SMGL findet vorrangig in der technischen
Dokumentation Anwendung. |
| Signatur |
Der
Briefkopf bzw. -fuß einer elektronischen
Nachricht. Er wird in der Regel von der
verwendeten Software automatisch eingefügt. |
| Smtp |
Simple
Mail Transfer Protocol, das im Internet verwandte
Protokoll zum Übertragen von
persönlichen Nachrichten (Mail). |
| Subject |
Eine
vom Autor der Nachricht erstellte
Informationszeile, die beim Anzeigen eines
Inhaltsverzeichnisses persönlicher oder
öffentlicher Nachrichten mit angezeigt wird und
den Inhalt mehr oder weniger gut charakterisiert.
Synonym mit Betreff |
| SYSOP |
Der
Verwalter eines Mailboxrechners. Er ist
für das technische Funktionieren einer Mailbox
und u. U. auch presserechtlich für öffentliche
Nachrichten in den Brettern dieser Mailbox
verantwortlich. |
| TAE-Dose/-Stecker |
Eine
genormte Telefondose der DBP Telekom. Es gibt je
nach Endgerät sog. F-kodierte (Telefon) oder
N-kodierte (für Nebengeräte wie
Einheitenzähler oder Modem) TAE-Dosen. Siehe
auch Western-Dose/-Stecker. |
| TCP/IP |
Transmission
Control Protocoll/Internet Protocoll; ein Teil
der Internet-Protokollfamilie. Wird
häufig synonym mit IP verwandt. Siehe
auch IP, Internet. |
| Telefax |
Nutzung
des Telefonnetzes zum Fernkopieren. |
| Teletex |
Ein
dem Telex verwandtes System, bei dem
jedoch die Nachrichten am Bildschirm vor- bzw.
nachbereitet werden. |
| Telex |
Fernschreiber,
gewissermaßen eine ferngesteuerte
Schreibmaschine. Das Telex- wie Teletex-Netz
ist ein eigenständiges Netz und unabhängig vom
Telefonnetz. |
| Terminal |
Ein
Endgerät, bestehend aus Bildschirm und Tastatur,
das die Eingaben und Ausgaben eines mitunter
entfernt bzw. nur über Modemverbindungen
erreichbaren Computers übernimmt und sich im
allgemeinen einer Terminalemulation zur
Darstellung der Textattribute bedient. |
| Terminalemulation |
Die Terminalemulation
definiert die Art und Weise, wie über den reinen
Text hinaus Informationen über Textattribute wie
Farbe oder Unterstreichungen übertragen werden.
Siehe auch ANSI, VT52, VT100, VT102 |
| Terminalprogramm |
Ein Terminalprogramm
stellt die Funktionalität eines Terminals
auf einem Computer zur Verfügung, bietet meist
jedoch noch zusätzlich eine Auswahl von Übertragungsprotokollen.
Siehe auch Terminal |
| Timingliste |
Liste
von Befehlen, die CrossPoint, einmal
gestartet, automatisch abarbeiten kann. |
| T-Online |
siehe
DATEX-J |
| Übertragungsprotokoll |
Ein Übertragungsprotokoll
definiert die Art und Weise, in der
Nicht-Text-Nachrichten z.B. über Modem
übertragen werden und stellt die sichere
Übertragung der Daten durch Prüfsummen o.ä.
sicher. So muß man z.B. ein Übertragungsprotokoll
verwenden, wenn man eine Programmdatei zwischen
zwei Rechnern übertragen möchte, während das
reine Lesen von Text lediglich die Übertragung
von Buchstaben verlangt. Siehe z.B. X-Modem,
Y-Modem, Z-Modem, BI-Modem, UUCP oder HS-Link. |
| Upload |
Das
Übertragen von Daten von dem eigenen Rechner auf
eine Mailbox. Dies geschieht in der Regel unter
Verwendung eines Übertragungsprotokolls
wie Z-Modem. |
| URL |
Uniform
Resource Locator, Zeichenkette, die das Protokoll,
den Server und das Verzeichnis bezeichnet,
in dem ein Dokument zu finden ist.
http://www.umwelt.org/mut-ev/mut.htm beschreibt
z.B., daß über das http-Protokoll auf
dem Server "www.umwelt.org" im
Unterverzeichnis "mut-ev" die Datei
"mut.htm" abrufbar ist. Abhängig von
Betriebssystem des Servers lauten die
Datei-Erweiterungen .html oder .htm |
| USENET |
Ein
internat., in der Regel englischsprachiges Netz.
Das USENET bietet über 3000 Bretter
zu verschiedensten Themen und ist damit das
weltweit umfangreichste Netz. Der Transport der
Nachrichten des USENET wird zu einem
großen Teil vom Internet übernommen. |
| User |
Person,
die aufgrund eines Accounts berechtigt
ist, die Ressourcen einer Mailbox zu
nutzen. Synonym mit Benutzer |
| UUCP |
Unix
to Unix Copy; ein Übertragungsprotokoll
und eine Gruppe von Programmen, die das
Übertragen von Daten und Ausführen von
Programmen auf entfernten Rechnern, in der Regel
über Modem, ermöglicht. UUCP ist das
zweitwichtigste Transportmedium des USENET
und erfreut sich auch jenseits von UNIX-Systemen
einer wachsenden Verbreitung. Das Übertragungsprotokoll
UUCP ist u.a. in dem
"UUCP/RFC-Modul" von Cross-Point
enthalten. |
| V.xxx |
Die
Normen, die die Übertragungsverfahren zwischen
den Modems selbst spezifizieren, sind in
der Regel mit V.xxx bezeichnet. So definiert
V.22bis z.B. die Übertragung mit einer
Geschwindigkeit von 2400 bps. |
| VT100 |
Eine
von Digital entwickelte Terminalemulation. |
| VT102 |
Eine
von Digital entwickelte Terminalemulation.
VT102 kann im allgemeinen als der kleinste
gemeinsame Nenner der Terminalemulationen
angenommen werden; hat man sein Programm auf VT102
eingestellt, ist davon auszugehen, daß zumindest
eine minimale Funktionalität sichergestellt ist. |
| VT52 |
Eine
von Digital entwickelte Terminalemulation
ähnlich ANSI. |
| W3 |
siehe
WWW |
| Web |
siehe
WWW |
| Western-Dose/-Stecker |
Eine
von der amerikan. Telefonges. Western Pacific
entwickelte Normung für Telefonstecker. Die
würfelförmigen, 4- oder 6-poligen, auf das
Kabelende gesetzten Stecker erfreuen sich auch in
Europa wachsender Verbreitung. Siehe auch TAE-Dose/-Stecker
l |
| WWW |
World
Wide Web. Siehe Kapitel "10 World
Wide Web (WWW)". |
| X.25 |
Eine
Norm für paketvermittelte Datenübermittlung (im
Gegensatz zum kontinuierlichen Datenstrom eines Modems),
die z.B. in DATEX-P realisiert ist. |
| X-Modem |
Ein
relativ altes, langsames Übertragungsprotokoll
mit in der Regel kleinen Blockgrößen. Es wird
kaum benutzt, ist allerdings fast überall
vorhanden und stellt so den kleinsten gemeinsamen
Nenner dar. |
| Y-Modem |
Ein Übertragungsprotokoll
ähnlich Z-Modem, das jedoch nur in
einigen Ausprägungen Vereinbarungen über den
Dateinamen trifft und nicht zur Wiederaufnahme
von abgebrochenen Übertragungen in der Lage ist.
Siehe Z-Modem |
| Z3.8 |
Ein
inzwischen kaum noch unterstütztes, veraltetes Netcallformat
zum Austausch von persönlichen und öffentlichen
Nachrichten zwischen Zerberus-Mailboxen
und Points (u.a. CrossPoint). Siehe
Zerberus, Netcallformat |
| ZConnect |
Ein
zwischen Zerberus-Mailboxen und Points (u.a.
CrossPoint) verwandtes Netcallformat
zum Austausch von persönlichen und öffentlichen
Nachrichten. Siehe Zerberus, Netcallformat;
vgl. JANUS |
| Zerberus |
Eine
verbreitete Mailboxsoftware, ursprünglich für
das Z-Netz entwickelt. Inzwischen stellt Zerberus
das Transportmedium für viele verschiedene Netze
wie "/CL", Z-Netz, T-Netz oder
APC (in Deutschland) zur Verfügung. Zerberus
wird u.a. von CrossPoint unterstützt. |
| ZIP |
Ein
auf verschiedenen Betriebssystemen verfügbarer Packer,
der sich auch in der DFÜ einer hohen Verbreitung
erfreut. |
| Z-Modem |
Ein
relativ komfortables Übertragungsprotokoll,
das z.B. Vereinbarungen über den Namen der
übertragenen Datei automatisch trifft, die
Übertragung mehrerer Dateien erlaubt und
abgebrochene Übertragungen automatisch wieder
aufnimmt. Z-Modem kann als quasi-Standard
betrachtet werden. |
| ZOO |
Ein
auf verschiedensten Betriebssystemen verfügbarer
Packer, der allerdings aufgrund seiner
geringen Effektivität nur noch wenig verwendet
wird. Binäre Dateien im USENET
werden noch häufig mit ZOO gepackt. |
| Anmerkungen: Die Autoren
weisen darauf hin, daß alle in diesem Text
geäußerten Meinungen, insbesondere solche über
spezielle Netze bzw. Teilnetze, als solche
subjektiv und ehedem mehr von dem Ziel einer
einfachen Einführung als von inhaltlichen
Erwägungen geprägt sind.
Dieser Text ist ausschließlich für
die Anleitung "Umwelt
am Netz" und das Archiv
von umwelt.org bestimmt. Nachdruck und
Übertragung bzw. Speicherung an anderen Stellen
nur mit schriftlicher Genehmigung des Vereins Mensch
Umwelt Technik e.V.
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