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@ sogenannter "Klammeraffe", auf der Tastatur entweder über <Alt Gr> <Q> oder über den ASCII-Code als <Alt> <6> <4> zu erreichen, trennt im allgemeinen in Adressen den Rechner- und Domainnamen vom Benutzernamen. Beispiel:

timmi@umwelt.ecolink.org

16550 spezieller Chip auf einer Schnittstellenkarte, der einen "FIFO-Puffer" ("first in, first out") enthält, der durch Zwischenspeichern der übertragenen Daten Verluste durch "Verschlucken" einzelner Bytes verhindert.
Account "Elektronisches Konto"; Eintrag eines Benutzers auf einer Mailbox, Voraussetzung für den Erhalt einer E-Mail-Adresse
Adresse Eine E-Mail-Adresse ist eine eindeutige Kennzeichnung eines Nachrichtenempfängers. Sie ist im allgemeinen nach dem Format
"Benutzername@Subdomain. subdomain.domain.topleveldomain" so z.B. timmi@ umwelt.ecolink.org, aufgebaut.
Akustikkoppler Ein Akustikkoppler erfüllt prinzipiell dieselbe Funktion wie ein Modem; er wird jedoch nicht direkt an die Telefonleitung angeschlossen, sondern hat zwei Gummimuffen mit einem Lautsprecher bzw. Mikrofon, auf die der Telefonhörer gepreßt wird. In der Praxis erfreut sich der A. heute nur noch bei portablen Geräten einer nennenswerten Verbreitung. Siehe auch Modem
ANSI American National Standard Institut, ein amerik. Normungsgremium ähnlich der dt. DIN-Kommission. ANSI wird häufig als Synonym für eine von diesem Gremium zur Norm erhobene Terminalemulation benutzt.
Archie Protokoll, mit dem Datenbanken auf archie-Servern nach Nachweisen über FTP-Server, die bestimmte Dateien vorhalten, durchsucht werden können.
ARJ Ein unter MS-DOS üblicher Packer
ASCII American Standard Code for Information Inter-change, eine Norm, nach der Buchstaben und Sonderzeichen in Zahlen kodiert werden.
AT-Befehle Ein (mehr oder minder) genormter Befehlssatz zur Steuerung von Modems. So dient z.B. der Befehl ATDP470302 dazu, die Telefonnummer 470302 vom Modem wählen zu lassen. Siehe auch Hayes
Autosys Ein Pseudo-Benutzer, der auf Anfragen via PM, die bestimmten Konventionen gehorchen müssen, Teile der Benutzer- bzw. Pointdaten (z.B. die eingetragenen Bretter) ändert. Je nach System kann dieser Pseudo-Benutzer z.B. Changesys, Autosys oder Maps heißen.
Bandbreite Die Bandbreite einer Leitung bezeichnet die max. Übertragungskapazität, die allen Verbindungen auf dieser Leitung zusammen zur Verfügung steht.
Baud "Übertragungsschritte" pro Sekunde, daher z.B. Bit im Zusammenhang mit Binärdaten.
BBS Bulletin Board System, Synonym für Mailbox
Benutzer Person, die aufgrund eines Accounts berechtigt ist, die Ressourcen einer Mailbox zu nutzen. Synonym mit User
Betreff Eine vom Autor der Nachricht erstellte Informationszeile, die beim Anzeigen eines Inhaltsverzeichnisses persönlicher oder öffentlicher Nachrichten mit angezeigt wird und den Inhalt mehr oder weniger gut charakterisiert. Synonym mit Subject
Bildschirmtext siehe DATEX-J
BI-Modem Ein Übertragungsprotokoll, bei dem Upload und Download gleichzeitig erfolgen, d.h. in beide Richtungen übertragen wird, um Telefonkosten zu sparen. Vgl. HS-Link
binär Binär kodierte Dateien enthalten über Buchstaben und Sonderzeichen hinaus weitere mögliche Werte. So sind z.B. Programmdateien oder gepackte Daten (z.B. Bilddateien usw) in der Regel binärkodiert.
Binärdatei Eine Datei, die binäre Daten enthält (z.B. Programme).
Bit Kleinste Einheit in der Informationstechnik. Ein Bit ist eine Stelle einer Zahl des Dualsystems, kann also die möglichen Werte 0 oder 1 (Spannung oder keine Spannung) annehmen.
Bookmark Eine Art elektronisches Lesezeichen, mit dem man im Browser den URL eines Dokumentes zusammen mit Notizen über den Inhalt o.ä. speichern kann.
Bps Bit pro Sekunde, eine Einheit für die Geschwindigkeit, mit der Daten über ein Medium übertragen werden. Siehe auch Cps und Baud.
Brett Ein Bereich in den Daten einer Mailbox, in dem in der Regel thematisch zusammenhängende öffentliche Nachrichten zu finden sind. Synonym für Forum, Konferenz, Gruppe bzw. Newsgroup.
Browser Client zum Abrufen und Darstellen von (HTML-)Dokumenten im WWW. Die meisten Browser können neben HTML noch andere Formate darstellen und beherrschen mindestens das http- und ftp-Protokoll.
BTX Abkürzung für Bildschirmtext, siehe DATEX-J
Byte Ein Byte entspricht 8 Bit. Es ist also möglich, in einem Byte die Zahlenwerte von 0-255 zu kodieren. Im Zusammenhang mit Texten kann man davon ausgehen, daß jeder Buchstabe durch ein Byte repräsentiert wird. Eine DIN-A4-Seite Text entspricht also rund 5000 Byte.
CCITT Comité Consultativ International Telegraphique et telephonique, ein weltweites Normungsgremium für alle Bereiche der Telekommunikation.
Changesys Ein Pseudo-Benutzer, der auf Anfragen via PM, die bestimmten Konventionen gehorchen müssen, Teile der Benutzer- bzw. Pointdaten (z.B. die eingetragenen Bretter) ändert. Je nach System kann dieser Pseudo-Benutzer z.B. Changesys, Autosys oder Maps heißen.
Compuserve Größter kommerzieller Mailboxanbieter mit rund 2 Millionen Teilnehmern weltweit. Einem guten Angebot z.B. zu aktuellen Nachrichten oder Support diverser Hard- und Softwarehersteller stehen recht hohe Gebühren und eine Abrechnung in US-Dollar gegenüber.
Cps Zeichen pro Sekunde, eine Einheit für die Geschwindigkeit, mit der Daten über ein Medium übertragen werden. Siehe auch Bps und Baud
CrossPoint Ein verbreitetes Pointprogramm für verschiedenste Netztypen (ZConnect/JANUS/Z3.8, FIDO, UUCP/RFC 822/RFC 1036, Maus-Netz, MagicNet, QuickMail, GS-Mailbox)
Crossposting Öffentliche Nachricht, die einmal geschrieben, aber aufgrund der thematischen Orientierung in verschiedene Bretter gesendet wurde.
DATEX-J ehemals Bildschirmtext bzw. BTX, jetzt T-Online. Ein nationaler Mailboxservice der DBP Telekom.
DATEX-M Breitbandnetz der DBP Telekom mit Übertragungsraten von bis zu 140 Megabit pro Sekunde.
DATEX-P Ein paketvermitteltes Datennetz der DBP Telekom, das auf die internationalen X.25-Empfehlungen aufbauend ein breites Spektrum an Bandbreiten bietet.
DES Data Encryption Standard, eine Methode zum Verschlüsseln von Daten mit einem (geheimen) Schlüssel. DES liegt der ANSI-Norm X3.92-1981/R1987 zugrunde.
DFÜ Datenfernübertragung; Oberbegriff für alle Verfahren zum Austausch von in digitaler Form vorliegenden Daten zwischen Computern (z.B. über ein Modem).
Domain Ein (Verwaltungs-) Bereich innerhalb der Menge aller E-Mail-Adressen. Die Domain wurde eingeführt, um die Eindeutigkeit von Rechnernamen sicherzustellen. So kann es die Mailbox xyz z.B. mit der Domain .ecolink.org als xyz.ecolink.org und auf einem völlig anderem System mit anderen Benutzern und an einem anderem Ort unter der Domain .beispiel.de als xyz.beispiel.de geben, und die (identisch heißenden) Systeme sind trotzdem eindeutig adressierbar.
Download Das Übertragen von Daten von einer Mailbox auf den eigenen Rechner. Dies geschieht in der Regel unter Verwendung eines Übertragungsprotokolls wie Z-Modem.
Eilmail Eine persönliche Nachricht, die als eilig gekennzeichnet wurde und in einigen Netzen u.a. durch direktes Versenden bevorzugt behandelt wird.
E-Mail Electronic Mail, eine über Datennetze übertragene persönliche Nachricht.
FAQ Frequently Asked Questions, Bezeichnung für öffentliche Nachrichten, die z.B. im Usenet regelmäßig in die jeweiligen Bretter gesendet werden und Anfängern Antwort auf häufig gestellte Fragen geben.
FIDO-Netz FIDO ist ein internationales, privates und nicht-kommerzielles Netzwerk von Mailboxen. Zur Zeit hat sich FIDO in Deutschland gespalten; es herrschen einige Unklarheiten auf administrativer Ebene. FIDO wird u.a. von CrossPoint unterstützt.
FIFO-Puffer Speicher, der die zuerst gespeicherten Daten auch zuerst wieder zurückgibt ("first in, first out"). Ein FIFO-Puffer wird oftmals auf Schnittstellenkarten eingesetzt, um durch Zwischenspeichern der übertragenen Daten Verluste durch "Verschlucken" einzelner Bytes zu verhindern.
Forum Ein Bereich in den Daten einer Mailbox, in dem in der Regel thematisch zusammenhängende öffentliche Nachrichten zu finden sind. Synonym für Brett, Konferenz, Gruppe bzw. Newsgroup.
Ftp File Transfer Protocol, ein Protokoll zur Übertragung von Dateien im Internet. Das ftp-Protokoll wird von den meisten Browsern direkt unterstützt. Siehe auch anonymous ftp.
Gateway Ein System, das öffentliche oder private Nachrichten zwischen zwei Netzen mit verschiedenen Netcallformaten auszutauschen vermag. So existiert z.B. auf der UMWELT-Mailbox ein Gateway zwischen ZConnect und RFC 822/RFC 1036, das die Anbindung an Internet-Mail und das USENET zur Verfügung stellt. Siehe Netcallformate
GBG Geschlossene Benutzergruppe, eine Gruppe von Benutzern, die alleinigen Zugang zu bestimmten Ressourcen (im allgemeinen Brettern) einer Mailbox hat.
Gigabyte 1 Gigabyte (GB) = 1.024 Megabyte (MB) = 1.048.576 Kilobyte (KB) = 1.073.741.824 Byte; siehe auch Byte
Gruppe Ein Bereich in den Daten einer Mailbox, in dem in der Regel thematisch zusammenhängende öffentliche Nachrichten zu finden sind. Synonym für Brett, Konferenz, Forum bzw. Newsgroup
Hayes Amerikanischer Hersteller von Modems. Hayes wird häufig synonym mit dem von diesem Hersteller entwickelten Befehlssatz zum Ansteuern von Modems gebraucht.
Homepage Seite im WWW, in der Regel die erste Seite eines WWW-Servers, die man erreicht, wenn man kein spezielles Dokument im URL angibt.
Host Synonym für Mailbox, wird häufig im Usenet/Internet-Bereich verwendet.
HS-Link Ein Übertragungsprotokoll, bei dem Upload und Download gleichzeitig erfolgen, d.h. in beide Richtungen übertragen wird, um Telefonkosten zu sparen. Vgl. BI-Modem
HTML Hypertext Markup Language, eine von SMGL abgeleitete Sprache, in der die Struktur und damit implizit das Aussehen von Dokumenten im WWW beschrieben wird.
Http Das Hypertext Transfer Protocol, ist das im WWW verwandte Protokoll für die eigentliche Übertragung von Daten zwischen dem Browser und dem WWW-Server.
Internet Als Internet bezeichnet man gemeinhin die Gesamtheit aller auf Grundlage der Internet-Protokolle vernetzten Systeme. Diese Systeme sind online, d.h. per stehender Leitung weltweit verbunden. Originär stammt das I. aus dem militärischen und universitären Bereich, hat sich inzwischen jedoch als größter internat. Rechnerverbund weit in den kommerziellen Bereich ausgedehnt. Das I. stellt selbst keine Bretter zur Verfügung, ist allerdings Haupttransportmedium für das Usenet.
IP Internet Protokoll, siehe Internet
ISDN Integrated Services Digital Network, ein digitales Mehrzwecknetz der DBP Telekom mit einer Bandbreite von 64 Kilobit pro Sekunde. In den Vereinigten Staaten steht ISDN mit anderer Übertragungsrate ebenfalls zur Verfügung, auf europ. Ebene existiert eine weitere Ausprägung von ISDN ("Euro-ISDN").
ISO International Organisation for Standardization, ein internat. Normungsgremium. Wird im Zusammenhang mit DFÜ häufig synonym mit einer Norm zum Kodieren von Buchstaben und Sonderzeichen in Zahlen benutzt; vgl. ASCII.
JANUS Ein zwischen Zerberus-Mailboxen und Points (u.a. CrossPoint) verwandtes Netcallformat zum Austausch von persönlichen und öffentlichen Nachrichten. JANUS ist eine vereinfachte Version des ZConnect-Netcallformates. Siehe Zerberus, Netcallformat, ZConnect
java Objektorientierte, C++-ähnliche Programmiersprache, in der u.a. plattformunabhängige, kleine Programme erstellt werden, die in html-Dokumente eingebunden und vom Browser aufgerufen werden können.
Kennwort Ein geheimer Schlüssel zu einem Benutzernamen. Es wird beim Login nach dem Benutzernamen zum Nachweis der eigenen Identität eingegeben. Die Kennworteingabe wird aus Sicherheitsgründen nicht auf dem Bildschirm angezeigt. Synonym für Paßwort.
Kermit Ein sehr altes, langsames, aber sicheres Übertragungsprotokoll, das vornehmlich im Bereich der mittleren Datentechnik zum Einsatz kommt.
Kilobyte 1 Kilobyte (KB) = 1.024 Byte; siehe auch Byte
Konferenz Ein Bereich in den Daten einer Mailbox, in dem in der Regel thematisch zusammenhängende öffentliche Nachrichten zu finden sind. Synonym für Brett, Gruppe, Forum bzw. Newsgroup
LHA Ein verbreiteter Packer aus dem Bereich der Personal-Computer.
Login Anmelden in einer Mailbox durch Eingabe des Benutzernamens und des Paßwortes.
Logoff Abmelden aus einer Mailbox vor Verbindungsabbruch, Vgl. Logout
Logout Abmelden aus einer Mailbox vor Verbindungsabbruch, Vgl. Logoff
MacZPoint Ein verbreitetes Pointprogramm, das Apple Macintosh-Computern über das JANUS-Protokoll den Zugang zu Zerberus-Mailboxen ermöglicht.
Mail Electronic Mail, eine über Datennetze übertragene persönliche Nachricht.
Mailbox Computer, auf dem die persönlichen (Mail) und öffentlichen Nachrichten (Bretter) zum Lesen vorgehalten bzw. von dem sie versandt werden.
Maps Ein Pseudo-Benutzer, der auf Anfragen, die bestimmten Konventionen gehorchen müssen, Teile der Benutzer- bzw. Pointdaten (z.B. die eingetragenen Bretter) ändert. Je nach System kann dieser Pseudo-Benutzer z.B. Changesys, Autosys oder Maps heißen.
Maus-Netz Ein nicht-kommerzielles, nationales Netz. Eine Besonderheit des M. ist die relativ zentralistische Struktur, eine extreme Vereinheitlichung der verwendeten Software und eine Beschränkung der Anzahl der existierenden Bretter. Das Maus-Netz wird u.a. von CrossPoint unterstützt.
Megabyte 1 Megabyte (MB) = 1.024 Kilobyte (KB) = 1.048.576 Byte; siehe auch Byte
Message-ID Eine eindeutige Kennzeichnung einer jeden Nachricht eines Datennetzes. Mit der Message-ID werden mehrfach erhaltene Nachrichten erkannt und rekursives Versenden vermieden.
MNP Eine Protokollfamilie, die die Übertragung zwischen zwei Modems regelt und ggf. Fehlerkorrekturen bei schlechten Telefonleitungen vornimmt. Es gibt verschiedene, qualitativ unterschiedliche Ausprägungen von MNP, die mit MNP 1 bis MNP 10 durchnumeriert sind. Derzeit ist MNP nur bis MNP 7 offiziell standardisiert. Siehe V.xxx
Modem Ein Modem ist das Verbindungsglied zwischen Computer und Telefonleitung. Es wandelt die digitalen Signale des Computers in Töne um, die die Leitung passieren können. Z.T. weisen Modems eine "Eigenintelligenz" auf, die z.B. zur Fehlerkorrektur oder zum Packen der Daten dienen kann. Siehe auch MNP, V.xxx, Akustikkoppler
Netcall Bei einem Netcall rufen sich zwei Mailboxen bzw. eine Mailbox und ein Point an, um Daten auszutauschen.
Netcallformat Dateiformat, in dem die Nachrichten beim Netcall zwischen den Mailboxen bzw. zwischen Mailboxen und Points ausgetauscht werden. Im Netcallformat ist z.B. definiert, wie Informationen über Absender, Empfänger oder Erstellungsdatum einer Nachricht im sog. "Header" kodiert werden.
Netikette Als Netikette bezeichnet man gemeinhin diejenigen Regelungen oder Vorschriften, die das Verhalten in einem Netz regeln. Die Nettikette weist je nach Netz unterschiedliche Inhalte und einen unterschiedlichen rechtlichen Status auf.
Newsgroup Ein Bereich in den Daten einer Mailbox, in dem in der Regel thematisch zusammenhängende öffentliche Nachrichten zu finden sind. Synonym für Brett, Gruppe, Forum bzw. Konferenz
Offline Als Offline ("nicht in Verbindung") wird jede Arbeit am Rechner bezeichnet, die vor oder nach der Verbindung zu einer Mailbox getätigt wird. So ist z.B. die Arbeit mit einem Pointprogramm – außer beim Netcalloffline. Siehe auch Online.
Online ("In Verbindung"). Die Arbeit an einem Rechner, der eine Verbindung zu einer Mailbox aufgebaut hat. So ist z.B. der Zugang zu einer Mailbox via Terminalprogramm ein Onlinezugang. Siehe auch Offline.
Packer Ein Programm, das Daten verlustfrei komprimiert bzw. dekomprimiert, indem es Wiederholungen (Redundanzen) findet und zusammenfaßt. Übliche Packer erzielen so z.B. bei Texten Komprimierungen auf bis zu 20% der Ursprungsgröße, bei Grafikformaten teilweise noch wesentlich mehr. Packer werden in der DFÜ verwendet, um die Datenmengen und damit auch die Übertragungszeiten zu verringern. Siehe LHA, ZOO, ZIP oder ARJ
Paßwort Ein geheimer Schlüssel zu einem Benutzernamen. Es wird beim Login nach dem Benutzernamen zum Nachweis der eigenen Identität eingegeben. Die Paßworteingabe wird aus Sicherheitsgründen nicht auf dem Bildschirm angezeigt. Synonym für Kennwort.
PGP Pretty Good Privacy; ein Programmpaket, das auf Grundlage des RSA-Verschlüsselungsverfahrens das Kodieren und eine Authentizitätsprüfung bei Mails ermöglicht. Siehe auch RSA
PM Synonym für persönliche Mail bzw. E-Mail.
Point Ein Point ist so etwas wie eine Einbenutzer-Mailbox. Mit dem Pointprogramm werden alle Nachrichten von der Mailbox in einem einzigen großen vorbereiteten Paket abgeholt, ggf. erstellte Nachrichten werden ebenfalls auf einmal übertragen. Das Lesen und Schreiben von Nachrichten erfolgt also offline unter einer komfortableren Oberfläche.
Posting Eine öffentliche Nachricht in einem Brett.
Protokoll Ein Protokoll definiert die Kommunikation zwischen Computern. So ermöglicht das ZModem-Protokoll z.B. die Übertragung von Dateien, das smtp-Protokoll das Versenden von Mails.
Provider Firma oder Organisation, die den Zugang zum Internet zur Verfügung stellt.
Pufferdatei Datei mit Nachrichten in einem Netcallformat. Siehe Netcallformat.
RFC 822/RFC 1036 Das im Internet bzw. Usenet verwandte Netcallformat zum Austausch von persönlichen (RFC 822) und öffentlichen (RFC 1036) Nachrichten zwischen den Systemen. RFC 822/RFC 1036 wird zusammen mit dem Übertragungsprotokoll UUCP u.a. von CrossPoint unterstützt. Siehe Netcallformat, Internet
Root Bezeichnung für den SYSOP auf Rechnern, die das Betriebssystem UNIX verwenden. Siehe auch SYSOP.
Routing Die (automatische) Suche nach dem kürzesten Weg einer Nachricht zwischen zwei Systemen, zwischen denen lediglich eine indirekte Verbindung besteht.
RS-232 Eine Bezeichnung für die serielle Schnittstelle des Computers, an die u.a. Modems bzw. Akustikkoppler angeschlossen werden können.
RSA Ein nach den Erfindern (R. L. Rivest, A. Schamir und L. Adlemann) benanntes Verschlüsselungsverfahren, das zum Verschlüsseln einer Nachricht einen grundlegend anderen Schlüssel als zum Entschlüsseln benötigt. Da die beiden Schlüssel nicht auseinander berechenbar sind, ist es möglich, einen von beiden bekanntzugeben. Das RSA-Verfahren ermöglicht nun über diesen sog. Public Key z.B. elektronische Unterschriften.
SGML Standardized General Markup Language, eine Sprache zur Beschreibung der Struktur und damit implizit das Aussehen von (Text-) Dokumenten beschrieben wird. SMGL findet vorrangig in der technischen Dokumentation Anwendung.
Signatur Der Briefkopf bzw. -fuß einer elektronischen Nachricht. Er wird in der Regel von der verwendeten Software automatisch eingefügt.
Smtp Simple Mail Transfer Protocol, das im Internet verwandte Protokoll zum Übertragen von persönlichen Nachrichten (Mail).
Subject Eine vom Autor der Nachricht erstellte Informationszeile, die beim Anzeigen eines Inhaltsverzeichnisses persönlicher oder öffentlicher Nachrichten mit angezeigt wird und den Inhalt mehr oder weniger gut charakterisiert. Synonym mit Betreff
SYSOP Der Verwalter eines Mailboxrechners. Er ist für das technische Funktionieren einer Mailbox und u. U. auch presserechtlich für öffentliche Nachrichten in den Brettern dieser Mailbox verantwortlich.
TAE-Dose/-Stecker Eine genormte Telefondose der DBP Telekom. Es gibt je nach Endgerät sog. F-kodierte (Telefon) oder N-kodierte (für Nebengeräte wie Einheitenzähler oder Modem) TAE-Dosen. Siehe auch Western-Dose/-Stecker.
TCP/IP Transmission Control Protocoll/Internet Protocoll; ein Teil der Internet-Protokollfamilie. Wird häufig synonym mit IP verwandt. Siehe auch IP, Internet.
Telefax Nutzung des Telefonnetzes zum Fernkopieren.
Teletex Ein dem Telex verwandtes System, bei dem jedoch die Nachrichten am Bildschirm vor- bzw. nachbereitet werden.
Telex Fernschreiber, gewissermaßen eine ferngesteuerte Schreibmaschine. Das Telex- wie Teletex-Netz ist ein eigenständiges Netz und unabhängig vom Telefonnetz.
Terminal Ein Endgerät, bestehend aus Bildschirm und Tastatur, das die Eingaben und Ausgaben eines mitunter entfernt bzw. nur über Modemverbindungen erreichbaren Computers übernimmt und sich im allgemeinen einer Terminalemulation zur Darstellung der Textattribute bedient.
Terminalemulation Die Terminalemulation definiert die Art und Weise, wie über den reinen Text hinaus Informationen über Textattribute wie Farbe oder Unterstreichungen übertragen werden. Siehe auch ANSI, VT52, VT100, VT102
Terminalprogramm Ein Terminalprogramm stellt die Funktionalität eines Terminals auf einem Computer zur Verfügung, bietet meist jedoch noch zusätzlich eine Auswahl von Übertragungsprotokollen. Siehe auch Terminal
Timingliste Liste von Befehlen, die CrossPoint, einmal gestartet, automatisch abarbeiten kann.
T-Online siehe DATEX-J
Übertragungsprotokoll Ein Übertragungsprotokoll definiert die Art und Weise, in der Nicht-Text-Nachrichten z.B. über Modem übertragen werden und stellt die sichere Übertragung der Daten durch Prüfsummen o.ä. sicher. So muß man z.B. ein Übertragungsprotokoll verwenden, wenn man eine Programmdatei zwischen zwei Rechnern übertragen möchte, während das reine Lesen von Text lediglich die Übertragung von Buchstaben verlangt. Siehe z.B. X-Modem, Y-Modem, Z-Modem, BI-Modem, UUCP oder HS-Link.
Upload Das Übertragen von Daten von dem eigenen Rechner auf eine Mailbox. Dies geschieht in der Regel unter Verwendung eines Übertragungsprotokolls wie Z-Modem.
URL Uniform Resource Locator, Zeichenkette, die das Protokoll, den Server und das Verzeichnis bezeichnet, in dem ein Dokument zu finden ist. http://www.umwelt.org/mut-ev/mut.htm beschreibt z.B., daß über das http-Protokoll auf dem Server "www.umwelt.org" im Unterverzeichnis "mut-ev" die Datei "mut.htm" abrufbar ist. Abhängig von Betriebssystem des Servers lauten die Datei-Erweiterungen .html oder .htm
USENET Ein internat., in der Regel englischsprachiges Netz. Das USENET bietet über 3000 Bretter zu verschiedensten Themen und ist damit das weltweit umfangreichste Netz. Der Transport der Nachrichten des USENET wird zu einem großen Teil vom Internet übernommen.
User Person, die aufgrund eines Accounts berechtigt ist, die Ressourcen einer Mailbox zu nutzen. Synonym mit Benutzer
UUCP Unix to Unix Copy; ein Übertragungsprotokoll und eine Gruppe von Programmen, die das Übertragen von Daten und Ausführen von Programmen auf entfernten Rechnern, in der Regel über Modem, ermöglicht. UUCP ist das zweitwichtigste Transportmedium des USENET und erfreut sich auch jenseits von UNIX-Systemen einer wachsenden Verbreitung. Das Übertragungsprotokoll UUCP ist u.a. in dem "UUCP/RFC-Modul" von Cross-Point enthalten.
V.xxx Die Normen, die die Übertragungsverfahren zwischen den Modems selbst spezifizieren, sind in der Regel mit V.xxx bezeichnet. So definiert V.22bis z.B. die Übertragung mit einer Geschwindigkeit von 2400 bps.
VT100 Eine von Digital entwickelte Terminalemulation.
VT102 Eine von Digital entwickelte Terminalemulation. VT102 kann im allgemeinen als der kleinste gemeinsame Nenner der Terminalemulationen angenommen werden; hat man sein Programm auf VT102 eingestellt, ist davon auszugehen, daß zumindest eine minimale Funktionalität sichergestellt ist.
VT52 Eine von Digital entwickelte Terminalemulation ähnlich ANSI.
W3 siehe WWW
Web siehe WWW
Western-Dose/-Stecker Eine von der amerikan. Telefonges. Western Pacific entwickelte Normung für Telefonstecker. Die würfelförmigen, 4- oder 6-poligen, auf das Kabelende gesetzten Stecker erfreuen sich auch in Europa wachsender Verbreitung. Siehe auch TAE-Dose/-Stecker l
WWW World Wide Web. Siehe Kapitel "10 World Wide Web (WWW)".
X.25 Eine Norm für paketvermittelte Datenübermittlung (im Gegensatz zum kontinuierlichen Datenstrom eines Modems), die z.B. in DATEX-P realisiert ist.
X-Modem Ein relativ altes, langsames Übertragungsprotokoll mit in der Regel kleinen Blockgrößen. Es wird kaum benutzt, ist allerdings fast überall vorhanden und stellt so den kleinsten gemeinsamen Nenner dar.
Y-Modem Ein Übertragungsprotokoll ähnlich Z-Modem, das jedoch nur in einigen Ausprägungen Vereinbarungen über den Dateinamen trifft und nicht zur Wiederaufnahme von abgebrochenen Übertragungen in der Lage ist. Siehe Z-Modem
Z3.8 Ein inzwischen kaum noch unterstütztes, veraltetes Netcallformat zum Austausch von persönlichen und öffentlichen Nachrichten zwischen Zerberus-Mailboxen und Points (u.a. CrossPoint). Siehe Zerberus, Netcallformat
ZConnect Ein zwischen Zerberus-Mailboxen und Points (u.a. CrossPoint) verwandtes Netcallformat zum Austausch von persönlichen und öffentlichen Nachrichten. Siehe Zerberus, Netcallformat; vgl. JANUS
Zerberus Eine verbreitete Mailboxsoftware, ursprünglich für das Z-Netz entwickelt. Inzwischen stellt Zerberus das Transportmedium für viele verschiedene Netze wie "/CL", Z-Netz, T-Netz oder APC (in Deutschland) zur Verfügung. Zerberus wird u.a. von CrossPoint unterstützt.
ZIP Ein auf verschiedenen Betriebssystemen verfügbarer Packer, der sich auch in der DFÜ einer hohen Verbreitung erfreut.
Z-Modem Ein relativ komfortables Übertragungsprotokoll, das z.B. Vereinbarungen über den Namen der übertragenen Datei automatisch trifft, die Übertragung mehrerer Dateien erlaubt und abgebrochene Übertragungen automatisch wieder aufnimmt. Z-Modem kann als quasi-Standard betrachtet werden.
ZOO Ein auf verschiedensten Betriebssystemen verfügbarer Packer, der allerdings aufgrund seiner geringen Effektivität nur noch wenig verwendet wird. Binäre Dateien im USENET werden noch häufig mit ZOO gepackt.
Anmerkungen:

Die Autoren weisen darauf hin, daß alle in diesem Text geäußerten Meinungen, insbesondere solche über spezielle Netze bzw. Teilnetze, als solche subjektiv und ehedem mehr von dem Ziel einer einfachen Einführung als von inhaltlichen Erwägungen geprägt sind.

Dieser Text ist ausschließlich für die Anleitung "Umwelt am Netz" und das Archiv von umwelt.org bestimmt. Nachdruck und Übertragung bzw. Speicherung an anderen Stellen nur mit schriftlicher Genehmigung des Vereins Mensch Umwelt Technik e.V.

     
      [int/fuss.htm]